Bearbeiterin: Polina Eremenko
Projekt: Animierter kurzer Dokumentarfilm über russlanddeutsche Jugendliche
Dauer: 2025-2026
Projektbeschreibung:
Das Kurzfilmprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie junge Russlanddeutsche Zugänge zur Vergangenheit ihrer Familien finden. Im Mittelpunkt stehen dabei materielle Objekte: Dinge, die Erinnerungen tragen und Geschichten bewahren. Über diese Objekte öffnen sich Erinnerungsräume, in denen persönliche Erfahrungen und kollektive Geschichte miteinander verflochten sind.
Das Projekt wird dokumentarische Interviews mit experimentellen Animationstechniken wie Stop-Motion und 2D-Animation kombinieren. In einer Sammlung aus Interviewausschnitten wird der Film einer nicht-linearen, fragmentierten Erzählweise folgen, die die Komplexität von Identität widerspiegeln und gleichzeitig unterschiedliche Erfahrungen zu einem größeren kollektiven Bild vereinen soll. Ziel des Projekts ist es, einen intimen Einblick in das Leben junger Russlanddeutscher zu geben, die sich in der heutigen deutschen Gesellschaft mit den Nuancen ihrer Identität und Familiengeschichte auseinandersetzen.
